Die »Mali-Lüge« (I): So unverschämt werden Sie belogen

In den GEZ-Medien wird Ihnen der größte und gefährlichste Bundeswehreinsatz als »Friedens-« und »UN-Stabilisierungsmission« verkauft, aber in Wirklichkeit steckt etwas ganz anderes dahinter. Was wird da von den Lückenmedien wieder verschwiegen?

Gefährlichster deutscher Bundeswehreinsatz

Das westafrikanische Mali ist 3,5-mal so groß wie Deutschland und eines der ärmsten Länder der Welt. 1.450 Bundeswehrsoldaten sind in Mali stationiert. Diese deutsche Militärmission ist damit die größte und gleichzeitig gefährlichste, bei der bereits zwei deutsche Soldaten ums Leben gekommen sind:

  • In Gao sind 1.100 deutsche Soldaten stationiert. Sie gehören zur UN-Stabilisierungsmission (Minusma).
  • 350 deutsche Soldaten sind in die Nähe der Hauptstadt Bamako stationiert. Sie bilden im Auftrag der EU malische Soldaten und Polizisten aus.
  • In Zukunft sollen sie auch Soldaten aus anderen Ländern der Sahel-Zone (Mauretanien, Burkina Faso, Niger und Tschad) ausbilden.

Der ARD-»Faktenfinder« als Lückenmedieninstrument

Im ARD-Faktenfinder-Video »Warum ist die Bundeswehr in Mali«? finden wir die GEZ-Lückenmedien-Antwort auf den Einsatz:

  • 2012 besetzten Tuareg-Rebellen und Dschihadisten den Norden von Mali.
  • Ein islamistisches Mali drohte.
  • Daraufhin griff die ehemalige Kolonialmacht Frankreich militärisch ein.
  • Auf Bitten Frankreichs schickte Deutschland zunächst Flugzeuge zur Luftbetankung und Aufklärung.
  • Seit 2013 ist in Mali auch die UN aktiv und zwar mit mehr als 11.000 Blauhelm-Soldaten aus aller Welt, darunter auch 1.450 deutsche Bundeswehrangehörige.

»Und was hat Deutschland von dem Einsatz?« fragt man sich im ARD-Faktenfinder weiter. Dieser liefert folgende Antworten:

  • Mali liegt an einer der Hauptrouten für Flüchtlinge in den Norden.
  • Deshalb hat Deutschland großes Interesse an einer stabilen Region.
  • Die Hoffnung: weniger Flüchtlinge, die nach Europa kommen.

»Weniger Flüchtlinge« klingt zunächst einmal super und kann wohl viele Kritiker der Mission beruhigen.

Scheinheilige Argumente

Und DAS sind noch einmal die Argumente der Bundesregierung FÜR den gefährlichen Mali-Einsatz, die durch ihre Lückenmedien an das »Volk« weitergegeben werden:

  1. Friedensmission
  2. Stabilisierungsmission
  3. Verhinderung von neuen Flüchtlingsströmen

Wenn das so wäre, frage ich mich doch allen Ernstes:

Zu den Argumenten 1+2:

  • Wieso interessieren sich die EU und die UN nur für dieses afrikanische Land?
  • Wieso gibt es dann keine Friedensmissionen in Palästina, Libyen, Jemen, Syrien, Somalia, Äthiopien, Kongo, Sudan?
  • Wieso bilden deutsche Bundeswehrangehörige dann auch noch Soldaten der anderen Sahel-Zonen-Länder aus?

Zum Argument 3: Wieso konnten die Flüchtlingsströme aus der Region dann nicht verhindert werden? Wieso hat dann der Drogen- und Waffenhandel über diese Gebiete ZUGENOMMEN?

Die Antwort ist ganz einfach: Diese Argumente sind alle FALSCH!

In Die »Mali-Lüge« (II) erfahren Sie, welche Wahrheit Ihnen verschwiegen wird.

Quellen:
http://faktenfinder.tagesschau.de/kurzerklaert/mali-bundeswehr-125.html
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Dokumente/Energieaussenpolitik/Rohstoffkrieg_in_Mali.pdf
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mali
http://www.nzz.ch/die-eu-will-an-nigerias-erdgas-1.866508

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