Idlib: Der nächste Syrien-Popanz wird aufgebaut

Ausgehend von westlich-israelischen Kriegstreibern wird in unseren Mainstream-Medien bereits der nächste Popanz aufgebaut, um einen NEUEN Grund zu KONSTRUIEREN, Syrien weiter zu zerbomben.

Krampfhafte Konstruktionen

Die Fakten: Nach der – in unseren GEZ-Medien so tendenziös berichteten – Rückeroberung der einstigen Rebellenhochburg Duma durch die syrische Armee wird jetzt KRAMPFHAFT versucht, einen neuen Grund für die weitere Bombardierung Syriens zu konstruieren, um Assad zu beseitigen.

Es geht um die Provinz Idlib. Es ist das letzte große Gebiet, das Rebellen noch in Syrien kontrollieren. Assad hat bereits keinen Zweifel daran gelassen, dass er jeden Zentimeter des syrischen Territoriums zurückerobern und von den – aus seiner Sicht – Terroristen befreien wird.

Frankreichs Außenminister Le Drian sagte der Zeitung »Le Journal du Dimanche« bereits, dass sein Land glaube, Idlib sei das nächste Ziel von Assad. Frankreich werde weiterhin die Lage im Nordosten Syriens beobachten. Auch die USA und Israel fallen schon in den Tenor ein.

Immer das gleiche Muster: Medien berichten bereits von einer befürchteten Massenflucht, nach einem Angriff auf die Provinz und verfallen bereits in Panik. Sie wissen, was das bedeutet.

Von »Terroristen« keine Sprache

Nachdem die Dschihadisten aus Duma vertrieben wurden, haben sie sich in Idlib festgesetzt. Dort herrschen die »Milizen« der Muslimbrüder, Ahrar al-Sham, Faylaq al-Sham sowie der Ismaili-Bewegung unter der Führung des Milizkommandanten Abdullah al-Kurdi.

In der Provinz leben etwa zwei Millionen Menschen. Zwar hat das extremistisch-islamistische Bündnis HTS die ländlichen Gebiete im Süden verloren, doch die Milizen kontrollieren immer noch die gleichnamige Provinzhauptstadt und den Grenzübergang Bab al-Hawa zur Türkei.

Fakt also: In Idlib versammeln sich Assads größte Feinde, in seinen Augen islamistische Terroristen, die sein Land besetzt halten. Davon ist jedoch in unseren Medien keine Rede.

Aleppo – Ghuta – Idlib: Es ist immer dasselbe Muster: Gründe KONSTRUIEREN, um einen – von den USA, Großbritannien, Frankreich und Israel gewünschten – Regime-Change mit BOMBEN zu erzwingen.


Quellen:
http://www.deutschlandfunk.de/syrien-frankreich-besorgt-ueber-lage-in-idlib.1939.de.html?drn:news_id=872133
http://www.oe24.at/welt/Syrien-Hier-droht-naechste-humanitaere-Katastrophe/330045491
https://www.n-tv.de/politik/Russland-und-Tuerkei-ringen-um-Idlib-article20365150.html

4 KOMMENTARE

  1. Der ganze Nahe Osten sortiert sich nach dem verlorenen Krieg der „USA/Israel/Saudi-Arabien Kampfgemeinschaft“ gegen Syrien neu.

    Schon der militärische Sieg im Irak, welcher mit dem Tod Husseins endete, war ein klarer Pyrrhussieg, steht der Irak dem Iran jetzt näher als jemals zuvor,
    ein Sieg in Syrien samt Sturz des Iran Freundes Assad wurde nicht erreicht
    und auch der Saudi-Arabische Krieg gegen den Jemen ist gescheitert.

    Ein Rückzug der US-Truppen aus Syrien, wie von Donald Trump angekündigt, würde die Niederlage nun endgültig besiegeln.

    Wenn Donald Trump das durchzieht und sich aus dieser absolut skurrilen „Allianz“ aus Christen, Juden und Muslimen verabschiedet, dann könnte man diesem Mann nicht genug dafür danken….

    ….und über die völkerrechtswidrigen (Schein?)-Angriffe auf Syrien letzte Woche großzügig hinwegsehen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here