Leitmedien als politische Helfershelfer

Mediale Massenhysterie und »Flüchtlingsbesoffenheit«

Ich möchte meine Beweisführung, dass es eine »Lügen-« oder »Lückenpresse« tatsächlich gibt, mit einem Thema untermauern, das seit 2015 die meisten Menschen in Deutschland aufregt: die sogenannte »Flüchtlingskrise«.

An diesem Beispiel kann exemplarisch festgestellt werden, wie die angeblich »freien« Medien hierzulande funktionieren und wie sehr sie die vorgegebene politische Korrektness nachbeten – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Beispielhaft die Berichterstattungen der »Leitmedien« DIE ZEIT und DER SPIEGEL.

Als Bundeskanzlerin Angela Merkel im Sommer 2015 angeblich aus »humanitären Gründen« die Grenze für Tausende in Ungarn festsitzende Flüchtlinge öffnete (aber sie dann auch nicht mehr schloss), fielen die Medien in einen bis dahin fast beispiellosen Freudentaumel aus. Teddybären-Schwenker, Beifall klatschende Einheimische und »Refugee-Welcome«-Fetischisten beherrschten über Monate hinweg die Schlagzeilen, die Nachrichten und die Talkshows. JEDER, der sich gegen diese Massenhysterie aussprach, wurde als »Unmensch«, »Rassist« und natürlich auch als »Nazi« diffamiert.

Der SPIEGEL hatte sogar zwei Titelseiten:

Die eine lautete »Helles Deutschland«[i] und zeigte fröhliche »Welcomer«, die bunte Ballons in die Luft fliegen ließen. Das andere Titelbild präsentierte ein brennendes Asylheim mit dem Titel »Dunkles Deutschland«.[ii]

Damit waren die Fronten klar abgesteckt: Entweder gehörst du zu jenen, die Flüchtlinge uneingeschränkt willkommen heißen, oder du bist ein Brandstifter, ein Verbrecher.

Kinder und Babys »ziehen« immer

Ich kann mich noch gut an die Titelseite der ZEIT im Sommer 2015 erinnern. Sie lautete schlicht und einfach:

»Willkommen!«[iii]

und zeigte eine irakische Familie mit drei kleinen Kindern (Kinder und Babys »ziehen« in den Medien immer).

Die Hysterie kannte (fast) keine Grenzen. Links-grün-alternative Gutmenschen überschlugen sich fast im Taumel der Glückseligkeit über rund 1,5 Millionen »Neubürger«, die meisten davon »Ärzte« und »Ingenieure«, und die Medien machten uneingeschränkt mit.

DAS ist Lügenpresse!

Das ist Lückenpresse!

DAS ist einseitige Berichterstattung!

Die »Lügenpresse« entschuldigt sich für Einseitigkeit

EIN Jahr später gab ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo dann öffentlich zu, dass seine Zeitung »Fehler« in der Berichterstattung über Merkels Grenzöffnung begangen habe.

Und das hörte sich so an:

»Die Art und Weise, wie wir die Flüchtlingsbewegung begleitet haben, ist etwas, was noch nicht hinreichend aufgearbeitet worden ist. Und was nach meiner Ansicht sehr kritikwürdig ist. Ich schließe die ‚Zeit‘ da durchaus mit ein. Wir haben uns nicht nur zu Beobachtern, sondern auch zu Akteuren dieser ‚Refugees Welcome‘-Bewegung gemacht. (…)

Als ich im Urlaub die Schlagzeile der Titelgeschichte der ‚Zeit‘ las: ‚Willkommen‘, und dann der Leitartikel dazu: ‚Jeder Flüchtling eine Bereicherung‘, da hätte ich am liebsten meinen Urlaub abgebrochen. Weil ich einfach glaube, das schlägt auf uns zurück. Das ist zu viel. Das ist nicht unsere Aufgabe, das zu feiern. Es ist unsere Aufgabe, das zu beobachten. (…) Wir waren Akteure und nicht mehr Beobachter.«[iv]

Doch da war es bereits zu spät, das Vertrauen der Bevölkerung war schon verspielt.

Denn die Gutmenschen-Medien waren es, die die Flüchtlingskrise mit ihren Bilder und Nachrichten, die um die Welt gingen, rasant verstärkten.

Di Lorenzo gab zudem zu:

»Wir waren zumindest in der Anfangszeit geradezu beseelt von der historischen Aufgabe, die es nun zu bewältigen galt (…) Damit einher ging die Missachtung der Ängste in der Bevölkerung (…) Ohne Not haben wir uns wieder dem Verdacht ausgesetzt, wir würden mit den Mächtigen unter einer Decke stecken (…)«[v]  

Leitmedien als politische Helfershelfer

Aus einer Studie der HamburgerMedia School (HMS) aus dem Sommer 2016 ging zudem hervor, dass die deutschen Leitmedien »fast ausschließlich positiv« über die Flüchtlingskrise berichtet haben. Es wurden 34.000 (!) Pressebeiträge ausgewertet. 82 (!) Prozent davon seien positiv zur Flüchtlingsproblematik gewesen, nur sechs Prozent hätten sie problematisiert.[vi]

Die Medien als Helfershelfer einer Flüchtlingspolitik, die Merkel initiierte und die die Mehrheit der Bevölkerung nicht wollte. DAS sind unsere »freien« Medien, die eigentlich als Presse die verfassungsmäßige Aufgabe hätten, den Staat zu kontrollieren.

Die Lügen- und Lückenpresse, es gibt sie wirklich und sie geben es selbst zu!

Quellen:
[i] DER SPIEGEL 36/2015
[ii] Ebd.
[iii] DIE ZEIT vom 6.8.2015
[iv] https://www.youtube.com/watch?v=78shKqVKfSY#t=27m; https://uebermedien.de/7672/einmal-willkommen-und-zurueck-die-zeit-und-die-fluechtlinge/
[v] Zit. in: Express-Zeitung vom 14.2.2018
[vi][vi] FAZ; Epoch Times vom 13.8.2016; Express-Zeitung vom 14.2.2018

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