Nach dem 6. Mai 2018 sind die Nichtzahler dran!

Aufgepasst: Mit neuen Daten der Einwohnermeldeämter will die GEZ bisherigen »Nichtzahlern« auf die Spur kommen.

Ihre Daten sind Gold wert!

Es wird immer schwieriger, den GEZ-Jägern noch zu entkommen. Erst recht nicht nach dem gestrigen Tag: Am 6. Mai 2018 haben die Einwohnermeldeämter nämlich ihre Datenbestände »eingefroren« und komplett an die GEZ (jetzt: »Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio«) versendet.

Diese gleicht die »frischen« Meldedaten aus ganz Deutschland mit ihrer eigenen Datenbank ab. Das Ziel ist klar: Haushalte zu finden, die dem Beitragsservice bisher durch die Lappen gegangen sind.

Ein Sprecher erklärte: »Ohne den diesjährigen Meldedatenabgleich würde der Bestand der beitragspflichtigen Wohnungen kontinuierlich zurückgehen«. Ich ergänze: Und somit die GEZ wohl in ihrem Bestand bedrohen, denn weniger Haushalte bedeuten weniger Beiträge. Der flächendeckende Datenabgleich trage daher – so die GEZ – »zur Beitragsgerechtigkeit und zur Sicherung der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks« bei.

Das klingt nach leichter Panik und tatsächlich ist der Bestand um 300.000 Haushalte gegenüber dem letzten Meldedatenabgleich 2012/2013 zurückgegangen.

Demzufolge ist die Gier der GEZ nach neuen Daten unermesslich, denn es geht um viel Geld, Macht und Pöstchen. Ihre Daten sind im wahrsten Sinne des Wortes »Gold« wert.

So dürfte es nach dem 6. Mai 2018 auch für diejenigen immer schwieriger werden, die sich in »No GEZ«-Foren damit brüsten, das System überlistet zu haben.

1 KOMMENTAR

  1. Noch schnell vor dem neune Datenschutzgesetzt aber das kümmert die ja nie
    wie kann es sein das staatliche Stellen denen meine Daten zur Verfügung stellen müssen / dürfen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here