Tendenziös und lückenhaft

Ulrich Teusch, Professor für Politikwissenschaft erklärt, welche Faktoren dazu beitragen, dass die Presse von vielen als »Lügenpresse« wahrgenommen wird.

Lückenhafte Berichterstattung

Die öffentlich-rechtlichen Medien stehen unter Beschuss und stecken in einer massiven Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise:

»Lügenpresse«
»Lückenpresse«
»Mainstreammedien«
»Staatsmedien«
»Propagandamedien« werden sie genannt.

Und das nicht ganz zu unrecht, wie die vielen tendenziösen und lückenhaften Berichterstattungen zeigen.

Ulrich Teusch, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Trier nennt zwei wesentliche Faktoren, die dazu beigetragen haben:

  1. Die einseitige Gewichtung wesentlicher Informationen
  2. Das Messen mit zweierlei Maß.

Diese und andere Defizite, so Teusch, ergeben sich zum Teil aus wirtschaftlichen Gegebenheiten und der Arbeitnehmerrolle von Journalisten.

Unabhängig und neutral

So stimme ich mit ihm überein: Wenn sich nichts ändert, wird sich die Glaubwürdigkeit der Medien kaum verbessern und der Journalismus, wie wir ihn kennen, wird bald der Vergangenheit angehören.

Gott sei Dank! – Denn hoffentlich besinnt sich der Journalismus dann wieder auf das, was ihn eigentlich auszeichnen sollte: Unabhängigkeit, Neutralität und der Wahrheit verpflichtet.


Quelle:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kaarst/vortrag-ueber-die-zukunft-des-journalismus-aid-1.7494414

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here