Toronto-Mörder heißt Faisal Hussain

Medienschock: Der IS bekennt sich zu den brutalen Mädchen-Morden in Toronto. Das Kartenhaus vom »psychisch labilen Einzeltäter« bricht zusammen. Trotzdem kann offenbar nicht sein, was nicht sein darf.

»Psychisch labil« als Ausrede?

Wie (fast) bei jedem Massenmord oder einer Attacke heißt es zunächst, der Täter sei »psychisch labil« gewesen sei. Nach den schrecklichen Ereignissen in Toronto, bei denen ein schwarz gekleideter Mann brutal und gnadenlos zwei Mädchen (18 und 10 Jahre alt) erschossen und 13 weitere Menschen verletzt hatte, berichteten unsere Medien fast dankbar darüber, dass der Täter wohl »psychisch labil« gewesen sei. Diese »Ausrede« wird in letzter Zeit des Öfteren benutzt, um das Wort »Terroranschlag« zu vermeiden.

Klar ist aber auch, dass Terroristen per se psychisch gestört sind, sonst könnten sie solche brutalen Taten gleich gar nicht begehen. Ich habe hier darüber berichtet:

Nutzen Terroristen »psychisch Kranke« für Attentate?

Es kann nicht sein, was nicht sein darf

Die Familie des Täters von Toronto, die wohl ahnte, was auf sie zukommen würde, spielte sogleich die »Psychisch-krank-Karte«: Ihr Sohn litt offenbar seit seiner Kindheit an »ernsten psychischen Problemen«, die er trotz Medikamenten und Therapien nicht in den Griff bekommen habe. »Wir sind am Boden zerstört, dass unser Sohn für diese sinnlose Gewalt und diese Todesopfer verantwortlich war«.

SOFORT wurde in den Medien hierzulande ebenfalls diese »Psychisch-krank-Karte« gespielt. Doch das Kartenhaus fiel krass zusammen, als sich plötzlich der Islamische Staat (IS) zu der Tat ihres schwarz gekleideten »Soldaten« Hussein Faisal (typisch kanadischer Name) bekannte.

Und nun? AUCH hierfür gab es SOFORT eine Erklärung: Die sei von »nicht näher genannten Quellen« verbreitet worden und die »Echtheit der Nachricht ließ sich zunächst nicht überprüfen.« Na, also, dann ist ja alles wieder im Lot.


Quellen:
https://www.krone.at/1744311
https://www.berliner-zeitung.de/politik/drei-tote-is-reklamiert-anschlag-in-toronto-fuer-sich-31011848

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