Wagenknecht will höhere GEZ-Gebühren

Nachdem sich der ARD-Intendant für eine Erhöhung ausgesprochen hat, will auch die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei eine Reform, die ebenfalls für viele Menschen steigende Gebühren bedeuten würde.

Höhere Zwangsgebühren für viele Menschen

Die Diskussion über die GEZ-Gebühren nimmt immer skurrilere Formen an: Nachdem sich der ARD-Intendant bereits für eine Erhöhung des Zwangsgeldes nach 2020 ausgesprochen hat, regt auch die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht eine Reform an – und zwar auch zu Ungunsten vieler Menschen.

Ihrer Auffassung nach sollte die Zwangsgebühr nach Einkommen gestaffelt werden. Das würde bedeuten:

  • Höhere Gebühren für Besserverdiener.
  • Geringere Gebühren für Schlechtverdiener.

Die derzeitige Lösung sei ungerecht, sagte Wagenknecht. Inwiefern sie die Gebühren für die jeweiligen Einkommensgruppen erhöhen/senken will, ließ sie offen. Klar ist jedoch, dass eine einkommensabhängige GEZ-Gebühr eine Erhöhung für viele Menschen bedeuten würde.

Zudem regte Wagenknecht ein Programm an, das mehr Menschen, vor allem auch Jüngere erreiche: »Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss seinem Auftrag gerecht werden und nicht Seifenopern bringen.«

Eine Grundversorgung, die keine ist

In diesem Punkt gebe ich ihr allerdings recht. Denn jeden Monat müssen wir 17,50 Euro TV-Zwangsgebühren für eine »Grundversorgung« bezahlen, die so aussieht:

  • Völlig überhöhte Sportrechte,
  • einseitige Talkshows,
  • endlose Wiederholungen,
  • manipulative Berichterstattungen,
  • tendenziöse Nachrichten,
  • miese Programmgestaltung,
  • satte Intendantengehälter,
  • hohe Pensionen,
  • völlig überzogene Gehälter,
  • einen riesigen Verwaltungsapparat.

Doch das ist keine Grundversorgung, das ist politisch korrekte Berieselung und eine fürstliche Alimentierung von TV-Bossen.


Quelle:
DER SPIEGEL 21/2018

14 KOMMENTARE

  1. Also doch. Es ist eine reine Steuerabgabe für etwas was viele in der Form gar nicht wollen.

  2. Frau Wagenknecht kann ja gerne jeden Monat die Hälfte Ihres Einkommens an die GEZ überweisen, dann sollte es mit der Erhöhung geregelt sein.

  3. Die ist genauso verblödet wie das Wort „Linke“.
    Jeder Topf der hat sein Deckelchen….lalala….lalala…

  4. Sind die Kommunisten und die Sozialisten nicht immer schon die Umverteiler von Arm nach Rech gewesen. Den Bonzen ging es in den blutroten Marxisten-Nestern doch immer bestens. Und wenn solch ein Marxisten-Nest zusammenbricht, dann sahnen die Bonzen nochmals richtig ab und bereicher sich am Volksvermögen wo es nur geht.

  5. Sie ist und bleibt eine Kommunistin.Auch ein Oskar konnte das nicht ändern.Einfach rot und dunkelrot nicht beachten.

  6. Wäre evtl.eine Lösung.Bei den Kitagebühren wird der Verdienst herangezogen
    Jetzt werden die Superschlauen dagegenhalten dass die Lebensmittelpreise auch nicht nach Verdienst des Käufers bepreist werden
    Jedenfalls würde hier Gerechtigkeitig gegenüber Einkommensschwachen Bürgern ausgeübt.

  7. Naja wenn es nach gerechter Verteilung geht, müssten dann nicht die Hartz 4 Empfänger mehr bezahlen und alle die Arbeiten gehen und eh keine Zeit zum Tv gucken haben weniger?

  8. Sollen die Senderanstalten jetzt auch die Steuererklärungen überprüfen??

    Frau Wagenknecht sollte besser zu hause „Suppe“ kochen. Und wenn Sie „Verstand erlangt hat darf Sie wieder öffentlich Ihre
    Meinung sagen.

  9. Schafft den ARD/ZDF-Dreck vollständig ab, keiner braucht das wirklich. Und dann die Privaten in die Zange nehmen, damit unsere Jugend nicht weiter durch den ganzen Dreck vergiftet wird.

  10. GEZ abschaffen und rein steuerfinanzieren.
    Durch den Wegfall der Verwaltung wäre das auch noch billiger.
    Parallel sicherstellen, dass die politische Indoktrination aufhört, die teilweise schon groteskes DDR-Niveau erreicht.

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