ZDF: Objektive Quellen?

Seriöse Berichterstattung setzt seriöse Quellen voraus. Doch diese sind leider nicht immer gegeben, weil sich viele Medien häufig auf die wenigen Nachrichtenagenturen oder zweifelhafte Organisationen verlassen.

Die Macht der Nachrichtenagenturen

Die GEZ-Medien kommen immer öfters wegen ihrer Berichterstattung ins öffentliche Kreuzfeuer. Auch die sozialen Medien sind zwischenzeitlich ein unerbittliches Korrektiv geworden.

Für eine ausgewogene Berichterstattung sind seriöse Quellen jedoch äußerst wichtig. Das ZDF gibt folgendes dazu an (Hervorhebungen durch mich):

»Die Quellen der ZDF-Berichterstattung sind zum einen die beim ZDF beschäftigten Reporter und Korrespondenten in den Auslands- und Inlandsstudios des ZDF. Das ZDF unterhält neben dem Hauptstadtstudio in allen Bundesländern und weltweit ein Netz an Studios. Zum anderen greift das ZDF auf Informationen von bekannten deutschen und internationalen Nachrichtenagenturen zurück. Quellen sind zudem Behördenangaben und andere Medien in Rundfunk, Print und Online. Aber auch Informationen in sozialen Medien oder von Informanten und sonstigen Hinweisgebern finden Eingang in die Berichterstattung.«

Mein Kommentar: Die meisten Medien, auch die GEZ-Medien verlassen sich auf Informationen weniger Nachrichtenagenturen. DESHALB gleicht sich die Berichterstattung in den verschiedenen Sendern oftmals auch wie ein Ei dem anderen.

Zweifelhafte Quellen

Weiter mit der Selbstdarstellung des ZDF:

»Zuweilen kommt es vor, dass etwa in sozialen Netzwerken schon Meldungen kursieren, während sich das ZDF mit der Berichterstattung noch zurückhält. Dies liegt daran, dass im ZDF zur Vermeidung von Falschmeldungen das Zwei-Quellen-Prinzip gilt. Dies bedeutet, dass Informationen, wie etwa ein Anschlag oder Unglücksfall, nur dann als feststehend dargestellt werden, wenn zwei unabhängige Quellen den Vorfall bestätigen. Wenn nur ein Medium über ein Ereignis berichtet, steht für das ZDF hingegen noch nicht fest, dass die Meldung auch tatsächlich stimmt. Dies wird deutlich gemacht, indem auf das andere Medium hingewiesen wird (z. B. ‚, wie die ‚Süddeutsche Zeitung‘ berichtet …). Eine Ausnahme vom Zwei-Quellen-Prinzip wird gemacht, wenn Informationen von einer sogenannten Primärquelle stammen. Das sind zum Beispiel Behördenangaben über Arbeitslosenzahlen.«

Mein Kommentar: Das von den GEZ-Medien so hochgelobte »Zwei-Quellen-Prinzip« scheint nicht immer zu funktionieren. Beispiel: »Weißhelme«. Zwischenzeitlich dürfte auch jedem Provinzjournalisten geläufig sein, dass diese Organisation einseitig politisch gesteuert ist und dennoch verlassen sich die neutralen Journalisten und Redakteure häufig nur auf diese Quelle. Dasselbe gilt für die »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte«, eine ebenso politisch gesteuerte Ein-Mann-NGO, die regelmäßig Fake-News verbreitet, die dennoch begierig aufgenommen und verbreitet werden.


Quelle:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/fragen-und-antworten-114.html

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